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Die erste Ausstellung

Ich hatte im April das Vergnügen bei Jürgen Schanz am KAMFT auszustellen. Dies war für mich das allererste Mal und deshalb etwas sehr besonderes. Wie sich herausstellte, war es auch nicht ganz einfach zu realisieren und ich wäre im letzten Moment fast noch gescheitert.

Aber fangen wir von vorne an …

Irgendwann vor Weihnachten fragte mich Jürgen, ob ich Lust hätte bei ihm als Aussteller anzutreten. Für mich eine Ehre und etwas, das man nicht einfach ausschlägt. Also habe ich mir überlegt, was ich zeigen möchte. Für mich war klar, dass einige Swingguards auf dem Tisch liegen müssen. Das hiess: In 6 Monaten einige neue Messer bauen. Nebenbei habe ich mich noch mit den Zollformalitäten beschäftigt und herumgeschlagen und dabei festgestellt, dass dies fast ein Ding der Unmöglichkeit ist – was ich am Zoll dann auch schmerzlich erfahren musste. Davon aber ein anderes Mal mehr …

Am Tag X war es dann soweit. Ich bin mit meinen Messern und Totenköpfe nach Karlsruhe gefahren, zur Unterstützung ist mein Sohn mitgekommen. Ich hatte einen relativ kleinen Stand, aber er sah für mich sehr edel aus. Sehr spannend anzuschauen war, wie die Besucher auf meine Messer reagierten, was gefällt, was nicht. Und ich stellte fest, dass erstaunlicherweise immer die gleichen Messer angeschaut wurden: die grossen Swingguard, sowie die Ghosts. Die Swingguard vermutlich, weil die Messer einfach sehr edel aussehen. Viele dachten auch es seien Springer, was natürlich nicht so ist. Beim Ghost war ich etwas überrascht, da ich bisher eher wenig Resonanz auf dieses Modell erhalten hatte. Aber in Echt scheint es von der Grösse und Form viele User anzusprechen. Alle Besucher waren durchwegs positiv und nett, manchmal kritisch, aber immer nett. Mein Eindruck war das allen bewusst ist, wie viel Zeit und Mühe es wirklich kostet, um sowas zu bauen. Mein Fazit aus der ganzen Sache:

Es ist einiges an Aufwand zu treiben, damit alles wie erwartet klappt, aber es waren drei extrem schöne Tage hinter dem Tisch. Ich habe es genossen und werde es sicher wieder machen.

Zwei Wehrmutstropfen gibt es dennoch, man hat nicht mehr so viel Zeit, um bei den Kollegen zu schauen und die Sache mit dem Zoll ist, naja ist halt …

Danke an die Besucher für die Wertschätzung der Arbeiten, danke an Jürgen für die Einladung und danke an meine Messermacherkollegen, mit denen ich unheimlich viel Spass hatte. Natürlich auch einen Dank an meine Familie, die das alles immer mitmacht.

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